| Fury In The Slaughterhouse: München |
| Monday, 07 April 2008 12:50 | |||
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Wahrscheinlich denkt man beim Thema Abschiedskonzert an alternde Musiker, veralterte Lichtshow und ein doch schon etwas älteres Publikum. Tja, mit all diesen Vorurteilen hat man im Falle Fury In The Slaughterhouse sogar recht. Aber: Das Ganze macht verdammt Spaß. Schon am Eingang wollen einen die Türsteher in das Konzert gegenüber schicken – Northern Lite spielt in der Kleinen Elserhalle. Nanu? Man ist weder schwarz gekleidet noch stark geschminkt... Beim Betreten der Halle klärt sich diese Verwechslung schnell auf, denn alleine durch die eigene Anwesenheit wird das Durchschnittsalter des Publikums mal eben schnell um einige Jahre gedrückt. Die Halle ist proppenvoll, mit Frauen und Männern „im besten Alter“ in Lederkluft, Jeansjacken und mit langem weißen Pferdeschwanz. Die Furies gibt es eben schon ein paar Jahre und ihre Fans von damals scheinen ihnen bis heute treu geblieben zu sein. Umso spannender, bei solch einem Konzertereignis mit dabei zu sein. Dort, wo Rock wahrscheinlich seinen Ursprung hat.
Und die werden auch gespielt, alle. Man fühlt sich wie in die guten alten Rockstarzeiten versetzt: Frontman Kai Wingefelder rockt die Bühne á la Campino auf und ab, dazu ist eine wilde Lichtershow angesagt. Bei Solis des verrückten Christof Stein-Schneider wird dann auch mal gerne die Nebelmaschine eingesetzt. Da muss man doch gleich an legendäre Slash-Auftritte denken! Bei Radio Orchid stürzt sich Kai Wingenfelder direkt ins Publikum, und siehe da, er bleibt sogar heil. Das muss aber daran liegen, dass die weiblichen Fans alle mit ihren wachsamen Ehemännern in Begleitung gekommen sind. Zu One good reason steigt dann die gesamte Band von der Bühne und lässt das ganze Publikum auf dem Boden um sie herum Platz nehmen. Wer wird da nicht an die guten alten Zeiten der Sit-ins erinnert? Fakt ist: Fury In The Slaughterhouse haben ihr Publikum voll im Griff. Und ihre Musik auch. Wer bei den Songs nicht mitwippt, kann kein Tröpfchen Rock im Blut haben. Schließlich spielt die Band Won`t forget these days. Soll heißen: Sie spielen, das Publikum singt. „We`ve sacrificed our future for a heart of rock`n`roll… And I never thought I would …won`t forget these days…” Langsam läuft uns allen ein Schauer den Rücken herunter. Die Furies, eine der letzten großen Rockbands Deutschlands, verlassen uns. Hoffentlich nicht für immer. (Nina Carla Praun)
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!