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Um den Britpop-Nachwuchs müssen wir uns keine Sorgen machen, denn nach wie vor kommt alles, was rockt, von der Insel. Und eine Band ist dort inzwischen megagroß: The Pigeon Detectives. In Deutschland passen ihre Fans (noch) in einen kleinen Club. Allerdings war der Halloween-Abend im 59:1 ausverkauft. LAX-Redakteurin Eva Deinert war dabei und erlebte fulminanten Abend mit Energiebündel Matt Bowman und seinen Kollegen.
Als ich dieses Jahr auf dem Southside die Kooks zum Interview traf, sagte Sänger Luke zu mir, dass ihm von dem ganzen Line-up des Festivals nur eine Band interessiert: The Pigeon Detectives. Das klingt nicht nur nach Anerkennung, sondern auch nach einem großen Kompliment für die Kollegen aus Leeds, schließlich bot das Southside von Foo Fighters über Kaiser Chiefs bis Maximo Park und Chemical Brothers ein Who is Who der Indie-Rock-Elektro-Welt der Gegenwart. Davon abgesehen verbindet Luke und Matt neben der Herkunft von der Insel und einer wahnsinng schnellen Karriere in der Szene auch die Haarfrisur. Pigeons-Frontmann Matt könnte glatt die Rolle von Luke übernehmen, sollte jemals ein Bio-Pic über die Kooks gedreht werden. Das 59:1 hatte Vorkehrungen getroffen: Ein Wellenbrecher stand vor der Bühne. Das sah zunächst lustig aus, schließlich war er gerade mal geschätzte vier Meter lang, doch sobald der erste Gitarrenriff ertönte, wurde seine Daseinsberechtigung offensichtlich. Nicht nur der Rock-Nachwuchs vor der Bühne tickte völlig aus, auch Sänger Matt wäre bei seinen akrobatischen Turn- und Springeinlagen sicher mehr als einmal in der pokenden Menge gelandet. Von rechts nach links, von oben nach unten – Matt ist nicht nur ein Wirbelwind auf der Bühne, er ist ein Orkan, der die Richterskala sprengt! Ein Wunder, dass er den Abend ohne Knochenbrüche überstand – mal hing er an den Scheinwerfern, mal sprang er auf die Lautsprecher und/oder die Bassdrum von Schlagzeuger Jimmi Naylor und intonierte nebenher „alte“ und neue Songs der Pigeon Detectives. Nach „Everybody wants me“, „This is an Emergency“ und „I’ll be waiting“ war die Akustik-Gitarreneinlage bei „Nothing to do with you“ eine willkommene Verschnaufpause. Doch danach ging’s wieder rund bei „Keep on your dress“ „I’m a Liar“ und „You don’t need it“.
Matt gab alles – auch sein Wasser teilte er gerne mit den Fans der ersten Reihe und versorgte sie mit kostenlosen Duschen aus der Flasche oder seinem Mund. Das heizte vor allem die weiblichen Fans nur noch mehr an, die bei jeder Gelegenheit versuchten, den Sänger zu berühren. Einmal suchte ein kleines Händchen nach seinen Bauchmuskeln als er auf der Absperrung stand. Matt ließ es geschehen, genoss nahezu die Berührung und gab dann endlich dem kleinen Händchen seine Hand, worauf ein hysterisches Quietschen zu vernehmen war. Andere bekamen noch mehr von Matt zu fassen als er nach der Zugabe „Say it like you mean ist“ zum Stage Diven ansetzte und von der Bühne quer durch den Raum getragen wurde bis zum Bartresen, auf dem er in einem fulminanten Finale noch einen Shot hinunterschüttete um dann unter dem tobenden Applaus der Fans in den Backstagebereich zu verschwinden. Ein großer Abgang eines großartigen Sängers und das Ende eines grandiosen Konzertes! Eva Deinert
(31.10.2008)
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!