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Ein leicht kränkelnder Thees Uhlmann mit seinen Mannen um Tomte war in München in der Tonhalle zu Gast. Doch auch wenn Thees stimmlich nicht auf der Höhe war, waren es seine Ansagen allemal. Deshalb machen Tomte-Konzerte irgendwie immer Spaß.
Da stand er auf der Bühne. Der Thees. Der Uhlmann. Mit einem lauten Heureka! Böse Zungen behaupteten, er hätte etwas zugelegt. Ob das wirklich stimmt konnte man schlecht beurteilen, denn Thees trug das ganze Konzert über eine schwarze Lederjacke, die er trotz der Schweißsalven, die ihm im Laufe des Auftritts herunterrannen, nicht ausziehen wollte. Es schien, als solle die Jacke zu einem Markenzeichen werden, neben den anderen wichtigen Bühnen-Utensilien: Der Gitarre, dem Mikrofon und einem Glas Rotwein, das arbeitslos wurde als Thees es geleert hatte, direkt zur Flasche griff, um daraus zu trinken und um seine Kehle zu schmieren.
Der Traubensaft war jedoch keine wirkungsvolle Medizin gegen Stimmprobleme, die den Sänger plagten. Die Stimmbänder wollten einfach nicht das machen, was sie sollten und so konnte Uhlmann auch weniger mit der Stimme spielen als man es eigentlich von ihm gewohnt ist. Ein großes Manko während des Konzertes. Dennoch war es wie immer ein Erlebnis, Thees Uhlmann auf der Bühne zu erleben. Er flirtete mit dem Publikum, suchte einen kleinen Gott, der ihm das Bedürfnis nach Schlaf nehmen könne und bescheinigte einem Fan in der dritte Reihe mit Tool-Shirt freien Eintritt zu allen Tomte-Konzerten! Auf Lebenszeit! So verbrüderte er sich mit dem Publikum. Auch wenn er nicht - wie bei einem Gig in Augsburg vor knapp drei Jahren eine Runde Bier für alle spendierte - ließ er den Eindruck aufkommen, dass er einer aus der dritten Reihe sein könnte. Immer noch Fan! Aber er ist eben Entertainer, der auch die Frauen um den kleinen Finger wickelte in dem er versprach:
"Wer mit Thees Uhlmann zusammen ist, hat jeden Morgen ein Gedicht auf dem Tisch liegen. Und das Erbrochene vom Abend davor!"
Da freuen sich die Damen und die Hornbrillen-Träger zugleich! Die erlebten einen dreigeteilten Auftritt. Zuerst spielten Tomte ihr Set runter, mit vielen Liedern der aktuellen Platte, aber auch ein Wilhelm, das war nichts verirrte sich auf die Setlist. Als Nichts ist so schön auf der Welt, wie betrunken traurige Musik zu hören ertönte, war der erste Teil nach einer guten Stunde vorbei. Tomte kamen jedoch bald wieder, dieses Mal mit schicken Scheinwerfern und einem Cellisten im Gepäck, der Schreit den Namen Meiner Mutter mit etwas Stil und hohem Niveau vortrug - so wie es Männer über 30 eben mögen. Das nahm Thees nun auch gleich zum Anlass, allen Fans älteren Semesters ein Ü30-Tomte-Konzert zu versprechen.
Einen kleine Gag für Insider lieferte Thees auch noch: Das Stück Der letzte große Wal kündigte er mit den Worten an: "Was jetzt kommt ist großer Punkrock! Und solange Andreas Frege lebt, solange bleib´ ich ein Punk!" Die wenigsten Anwesenden wussten wohl, dass Andreas Frege besser bekannt unter seinem Künstlername Campino ist und der mit seinen Toten Hosen vor einiger Zeit den Ballermann-Hit Walkampf veröffentlichte.
Zum Schluss gaben die Jungs dann endlich wieder Gas und es kamen die Evergreens wie Schönheit der Chance, In Köln und dann in meinem Zimmer oder auch Ich sang die ganze Zeit von Dir. Und dann ging er wieder, wie ein Held gefeiert, von der Bühne. Der Thees. Der Uhlmann. Irgendwie ist er doch einer von uns geblieben und man kann nur hoffen, dass sich seine Stimme auf der Tour wieder regeniert und er Vollgas geben kann. Dominik Hoferer
(16.11.08)
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!