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Für ihren Besuch im Münchner Atomic Café haben die Eight Legs sich Verstärkung durch zwei weitere Beine mitgebracht. Warum der unbekannte fünfte Mann den Auftritt der Engländer gerettet hat, weiß LAX-Redakteurin Tina.
Eröffnet wurde der Abend durch sechs in München mittlerweile bestens bekannte Beine: Nick, Tom und Alex aka Pardon Ms Arden. Die drei haben sich in letzter Zeit weit über die Stadtgrenzen hinaus eine ständig wachsende Fangemeinschaft erspielt.
So wundert es nicht, dass Titel wie Disco Queen oder die aktuelle Single This ain't indie (this is a revenge) beim Publikum eine Begeisterung auslösen, wie sie in München sonst nur selten zu erleben ist. Unbeschwert und mit sichtbarer Spielfreude rocken sich Pardon Ms Arden durch ihren Set, das Publikum tanzt, singt und springt - so machen Konzerte Spaß!
Die Anwesenden im Atomic Café sind nach dem Auftritt der Vorband also bereits bester Laune, sodass die für ihre dynamische Bühnenshow bekannten Eight Legs eigentlich leichtes Spiel haben sollten.
Mit ihrem Debüt-Album Searching For The Simple Life haben die Jungs aus Shakespeares Heimatstadt Stratford-upon-Avon vor zwei Jahren für einige Aufregung in der immer langweiliger werdenden britischen Musikszene gesorgt. Jung, wild, frech und ungestüm machten die vier sich auf, die Konzerbühnen Europas zu erobern.
Auf ihrem neuen Album The Electric Cool-Aid Cuckoo Nest klingt die Band nun sehr viel ruhiger und erwachsener. Doch während die Titel im heimischen CD-Player durchaus überzeugen können, will der Funke an diesem Abend einfach nicht überspringen.
Die Band wirkt unmotiviert und lustlos. Von der rotzigen Energie früherer Auftritte ist nichts mehr übrig geblieben. Daran ändern auch die gelegentlichen Duelle zwischen Gitarrist Jack und Bassist Adam nichts. Dazu kommt, dass das Publikum mit den neuen Songs entweder noch nicht vertraut ist oder diese einfach nicht richtig annimmt. Wirkliche Begeisterung ist nur bei älteren Titeln wie Wear that shirt zu bemerken.
Der Schwerpunkt der Set-List liegt allerdings auf Songs vom neuen Album, und so sind die Publikumsreaktionen vor allem in den hinteren Reihen eher verhalten. Die einzige Ausnahme bildet I wish it was the Sixties, bei dem die Band auch kurz wieder richtig bei der Sache ist. Vielleicht hätten die Eight Legs sich lieber den mitreißenden Auftritt ihrer Vorband anschauen sollen, anstatt sich von den flüssigen Inhalten des Kühlschranks im Backstageraum inspirieren zu lassen.
Nur einer scheint an diesem Abend voll Spaß und Einsatzfreude bei der Sache zu sein: Der Mann, dem die Beine Nummer neun und zehn gehören. Warum die Eight Legs es für nötig hielten, ihren eigenen Tamburin-Spieler mit auf Tour zu nehmen, wird wohl für immr ein Geheimnis bleiben. Vielleicht wollten sie ihrer drögen Performance wenigstens ein lebendiges Element hinzufügen.
Zumindest aber ist der Mann am Schellenkranz der einzige, der sich auf der Bühne wirklich bewegt und noch über den ungezügelten Enthusiasmus verfügt, der die Eight Legs einst ausgezeichnet hat. Zudem ist er wohl als einziger nüchtern genug, um sein Instrument noch richtig zu beherrschen.
Auch wenn am Ende der Show kaum Zugaberufe zu hören sind, kehrt die Band noch einmal zurück, um das siebenminütige The Electric Cool-Aid Cuckoo Nest zu spielen. In bester Sixties-Manier wird hier im Instrumentalteil wild improvisiert, und zum Schluss dürfen auch noch ein paar Mädels aus dem Publikum auf der Bühne tanzen. Doch da sind alle Augen schon längst nur noch auf den Tamburin-Spieler gerichtet. Bettina Koch
(07.06.09)
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Vielleicht lag das Problem auch hier begraben....
http://soundcloud.com/...
Ich kann hier wirklich nur sehr wenig nachvollziehen. Ich finde es unglaublic...
http://www.youtube.com/watch?v=eCQNmFoz_dI&feature=related
Plüschtiere kann man nicht verpacken, Katzen aber schon ;)
http://www.y...
ah pardon, du hast sooo recht! danke für den hinweis!