| Neon Pingu Pussys: Einmal Berlin und zurück für 30.000 € |
| Tuesday, 09 February 2010 10:29 | |
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Die Digitalanzeige der Uhr zeigt 10:30 und wir fahren zum Soundcheck in den Postbahnhof. Ein reichhaltiges Buffet erwartet schon auf uns und dient als erste Nahrungsquelle für diesen Tag. Wohl genährt betreten wir zum ersten Mal die Bühne. Großartig - hier lässt es sich leben. Die Tontechniker machen einen grandiosen Job und wir schweben butterweich durch den Soundcheck. 13:00 Uhr - Die Minuten werden lang. Wir beschließen zur Ablenkung noch ein wenig Berlin zu erkunden. Unterwegs werden interessante Leute mit den restlichen Freikarten versorgt. Einige Läden, Touristengruppen und Schlitterpartien später kehren wir in ein Café ein und genießen die Atmosphäre. Kaffeeduft kann so beruhigend sein. Die Uhr zeigt nun fast 18:00 Uhr an und es wird Zeit für die Rückreise zum Postbahnhof. Pressekonferenz heißt der nächste Stop. Hier kommen zum ersten Mal die neuen Pinguin Masken zum Einsatz und sorgen prompt für Blitzlicht Gewitter. Endlich sehen wir bei dieser Gelegenheit auch alte Bekannte aus den anderen Bands wieder. Das Catering wird auf ein Neues zum Dreh- und Angelpunkt. Der Countdown auf unseren Websites müsste sich langsam dem Nullpunkt nähern und läutet somit den Beginn des Finales ein. Doors Open und Ankunft der Fanbusse. Da jede Band mindestens einen Bus in Bewegung gesetzt hat füllt sich die Halle rasant. Die erste Aufregung wird spürbar und alsbald sieht man auch die erste Band auf der Bühne stehen. Wir stehen an Position 5 und jede Band gibt verständlicherweise alles. Der Sound ist klasse, die Halle bis in die letzte Ecke gefüllt und die Stimmung grandios. Die vierte Band spielt auf und wir treffen uns zur letzten Absprache im Backstage. Es wird noch einmal in sich gegangen und die Aufregung beiseite geschoben. Masken auf und ab auf die Bühne. Die Stimme des Moderators ist verklungen. Die Herzschlag-Töne des Countdown zählen abwärts. Die Bühne ist schwarz. Ruhe - die ersten Gitarrenklänge verlassen die Lautsprecher und wir sind mitten drin im finalen Auftritt. Die Melodien gleiten dahin und die Energie schwappt auf das Publikum über. Es ist großartig und die Halle wirkt endlos. Wir arbeiten uns durch die Lieder und geben alles. Es ist geschafft. Der Auftritt liegt endlich hinter uns und die Gedanken werden klarer. Wochenlange Vorbereitungen konnten als Gesamtkonzept abgeliefert werden. Wir mischen uns unter die Zuschauermassen und genießen die nachfolgenden Bands. Nun endlich wird auch der Special Guest bekannt gegeben. Niemand geringeres als Polarkreis 18 steht auf der Bühne und sorgen für ein hervorragendes Konzert. Sekunden werden zu Minuten - es ist soweit. Die Jury hat ihre Beratung beendet und bereitet sich auf die Bekanntgabe des Gewinners vor. Alle Bands waren großartig und somit ist alles offen. Wer wird in wenigen Minuten im Rampenlicht stehen und den Pokal in den Händen halten? Die Bands versammeln sich auf der Bühne und werden von knapp 4.000 Augenpaaren angestarrt. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle beginnt. Kurze Sätze die schnell verklingen - Und die Gewinner des 8ten f6 Music Award sind! Konfettiregen, Blitzlichtgewitter, Kameras - wochenlange harte Arbeit wurde am Ende belohnt. Das alles passiert wirklich... Wir danken dem umwerfenden Publikum und allen anderen Bands für diesen unvergesslichen Abend. Danke! "Es war ein grandioser Abend und das Piepen in unseren Ohren verdanken wir euch!"
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