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Am Mittwoch kamen wir in Berlin an und waren bereit für den Tourendspurt. Der Abend fand wegen enormster Übermüdung (Chemnitz) ein recht frühes ruhiges Ende. Ja, auch Schlafen kann Spaß machen!
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Der fünfte Tourtag wurde ausschließlich dafür genutzt, die schlechten Erinnerungen der letzten Tage unter der Dusche vom Körper zu spülen, die müden Musiker-Glieder richtig auszuspannen, mal für fünf Minuten ein Auge zuzumachen, fasziniert den schauspielerischen Fähigkeiten Heath Ledgers der Dark Knight Premiere auf Englisch beizuwohnen und den Alkohol der vergangenen Tage auszuschwitzen.
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Es ist schon irgendwie beruhigend, wenn man sich als Hamburger Band vor einem Auftritt in Stuttgart keine Sorgen machen muss, ob denn Zuschauer zum Konzert kommen. Die Straßenmusik fiel aufgrund des miesen Stuttgarter Wetters leider sprichwortlich ins Wasser. Dafür setzten zwei echte Fans aus dem heimischen Hamburg den Plan in die Tat um, zum südlichsten Gig der Tour 700 Kilometer mit einer gemieteten Mercedes E-Klasse anzureisen. Jeder Band die Fans, die sie verdient!
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Nach einer langen Nacht, die zum größten Teil in einem geschlossenen Biergarten (in einem geschlossenen Sonnenschirm...andere Geschichte) verbracht wurde, folgte gegen ca. zwei Uhr Nachmittags der Fahrtantritt nach Paderborn.
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Es ist schon schlimm, wenn das Bier alle ist. Aber das allerschlimmste ist, wenn man morgens mit einem Kater, der auf keine Kuhhaut mehr geht, in den Bus steigt und das Navigationssystem einen auf der Abschussliste zu haben scheint. Aber auch wenn sich diese neu-moderne Ausgeburt der Hölle komplett gegen uns verschworen zu haben schien, erreichten wir nach den vom Navi angegebenen 2700 Kilometern Fahrt trotzdem irgendwann die Göttinger Innenstadt.
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Es ging nach Erfurt. Premiere: Einigermaßen ausgeschlafen!! Dort wurde die Nacht teils bei einer befreundeten Band, teils bei einer gnädigen Streetteamerin von The Age of Sound verbracht, um am nächsten Morgen Chemnitz in Angriff zu nehmen.
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Nach monatelanger Plagerei, Planung, Orga-Dreck, kleinen sowie großen, kurz-, sowie langfristigen Änderungen hatten wir es geschafft, verspätet und verschlafen endlich wieder auf Tour zu gehen. Die hoffnungslos überladenen Bullis machten sich auf den Weg, als wären sie seit der letzten Tour im Winter nie zu Hause gewesen.
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Der Weg von Stuttgart nach Hagen war ein langer, der bisher längste der Tour. Und passt das Sprichwort, das ich mir jetzt gerade ausdenke: “Auf langen Wegen lauern Gefahren, aber kriegen tun sie einen nur auf den längsten!“. Diese Weisheit sollte sich einmal mehr bewahrheiten.
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