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the Age of Sound berichten aus dem Studio
The Age Of Sound: Im Studio Teil 8
Monday, 12 October 2009 13:19

Das ist Bente, der Mischer von the Age of Sound im Studio.Es ist mittlerweile über einen Monat her, dass wir im Studio Einzug gehalten haben. So langsam aber sicher werden die Ergebnisse auch konkreter und konnten schon für das ein oder andere erstaunte Lächeln oder sogar ein paar Freudentränen sorgen. Bis die Platte allerdings wirklich fertig ist, dauert es noch eine ganze Weile!

Wir befinden uns gerade im Mischvorgang. Was das genau für uns bedeutet, soll im Folgenden dargestellt werden:

Wir kommen morgens ins Studio, setzen uns und hören vier Stunden einzelne Spuren eines Songs (also, nur die Snaredrum, nur eine Gitarre, nur der Leadgesang,...) und sehen zu, wie unser Mischer die ganze Zeit an verschiedenen Knöpfen dreht, bis er den richtigen Sound für eben diese Spur gefunden hat.

Basti kennt es inzwischen: Album aufnehmen braucht genauso viel Wartezeit wie ein Samstagsnachmittag-Einkauf.Dann kommt die nächste Spur dran. Während dieser vier Studen wird nicht wirklich viel geredet, da man sich auf die Musik und den Sound konzentrieren sollte...zumindest Bente, unser Mischer. Wir diskutieren während dieser Zeit meist in der Studioküche über Musik, Filme und Dosenpfand. Und natürlich wird auch viel gelesen. Dann nach etlichen Stunden werden wir meist wieder in den Mischraum gerufen und können uns den vorläufigen Mix eines Songs anhören.

Daraufhin werden Kommentare abgegeben wie z.B. "Die Leadgitarre kann in der Strophe noch etwas lauter und rauer. Kann man im Refrain einen Zerreffekt auf die Backgroundstimme legen?". Dann heißt es wieder warten. Nach knapp sechs Stunden ist dann so ein Song fertig gemischt und der nächste Song wird in Angriff genommen = wieder knapp vier Stunden warten, bis man zehn Minuten lang Kommentare abgeben kann.

Dürfen wir vorstellen: Der Ort des Geschehens.Das hört sich eventuell nicht wirklich spannend an, ist es allerdings doch! Es ist definitiv aufregend, langsam zu hören, wie ein Song Stück für Stück seine Form bekommt, wie ein Gemälde, das vor einem entsteht. Und man kann sich währenddessen überlegen, welcher Sound oder welcher Effekt das Lied noch verbessern würde. Auch, wenn es teilweise wie ein recht zäher Vorgang wirkt, bei dem hauptsächlich der Mischer aktiv ist, können wir dennoch auch von unserer Seite durchaus kreativ in den Prozess eingreifen.

Des Weiteren hatten wir diese Woche einen Auftritt in Hamburg, bei dem wir von zwei Kameras, einer Fotografin und zwei Designern begleitet wurden...das war schon ein tolles Gefühl!

Dann packen wir mal wieder Bücher zum Lesen ein und freuen uns auf nächste Woche!!

Alles Gute

Olli / the Age of Sound

 

Eibe Krebs hat es festgehalten: Olli beim Konzert in Hamburg.




PeterWinkler 2009-10-13 07:58:46

Ich bin beeindruckt von der Feinarbeit. Die Stimme von Olli ist endlich einmal
deutlich und verständlich(im Text) zu hören und zu verstehen. Auch die kleinen
Effekte sind gut hörbar, aber nicht aufdringlich zu registrieren. Heide und ich
sind sehr gespannt, was da noch alles kommt.
Liebe Grüße
Peter
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