| Paderborn |
| Saturday, 11 October 2008 23:34 | |||
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Nach einer langen Nacht, die zum größten Teil in einem geschlossenen Biergarten (in einem geschlossenen Sonnenschirm...andere Geschichte) verbracht wurde, folgte gegen ca. zwei Uhr Nachmittags der Fahrtantritt nach Paderborn.
Da der Verfasser dieser Zeilen dank einer viel zu bequemen Sitzposition und dem daraus resultierenden Komaschlaf nur noch weiß wie die Bustür in Bielefeld geschlossen und schließlich in Paderborn wieder geöffnet wurde, kann an dieser Stelle leider über keine epischen Autobahn-Action-Stories berichtet werden. Ob der Bus bei 120km/h wirklich Feuer gefangen und durch einen vor uns explodierenden Wassertransporter gelöscht wurde, werde ich (und ihr) somit nie erfahren.
In Paderborn angekommen, ging es erst mal in die Fußgängerzone, wo eine fröhliche Akkustiksession die Innenstadt beleben sollte. Es wurde wild musiziert, es wurden CDs, Sticker und Flyer verteilt, es wurde Spaß gehabt. Das Leben ist halt ein schönes. Dann kam der Regen... Stressverzerrte Musikergesichter versuchten unter Einsatz ihres Lebens, Instrumente zu retten. Ich würde an dieser Stelle gerne schreiben, niemand sei ertrunken, aber ich will nicht lügen. Die dezimierte Truppe machte sich auf den Weg zum Club und bereitete sich auf den abendlichen Auftritt vor.
Der Auftritt in der Kulturwerkstatt selbst war wieder legendär und wird zurecht in der Stadtgeschichte Paderborns ein eigenes Kapitel bekommen.
Nach dem Gig ist vor dem Gig und so suchten wir auf dem Weg zu unserer Schlafstätte (an dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an Alex Peters!!) eine Tankstelle auf, um uns Kräfte spendenden Zaubertrank zu besorgen. Der bärtige Sympath am Nachtschalter wies uns darauf hin, dass ein Bierkasten ja nicht durch die kleine Öffnung des Schalters passen würde und er aus Gründen, die allerdings seltsamerweise nie ausgesprochen wurden, keinen Kasten rausbringen könnte.
Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer in den Bussen und die Gesichter der Musiker wurden länger...Gesichter, die zu regnen begannen. War die Tour hier zu Ende?
Ein Scout entdeckte in diesem Moment der Panik Bierkästen VOR der Tür Tanke. Auf die Frage, warum wir denn nicht diese Kästen erwerben könnten, meinte der Schalter-Bart „das sind keine Kästen, sondern vier Sixpacks...kostet mehr“. In einem Moment des fröhlichen Zorns wurde also der Kasten mit den vier Sixern gekauft und kurz darauf vernichtet...Er hatte nie eine Chance.
PS: Scheiss Kommunistennazis.
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